Schwimmbad Schwarze Pumpe  wappen

Bad im Grünen

Das Freibad Schwarze Pumpe heute

 

 

 Das Freibad Schwarze Pumpe auf historischen Postkarten

     

 

     

 

Schwarze Pumpe – ein Ort mit langer Geschichte 

Der Ort Schwarze Pumpe liegt südlich der Kreisstadt Spremberg an der Bundesstraße 97 auf der brandenburgisch/sächsischen Grenze. Der Name Schwarze Pumpe hat einen historischen Ursprung. Belegt ist, das sich in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) schwedische Söldner und Truppen Friedrich Wilhelms, Kurfürst von Preußen, in dieser Gegend befanden. Friedrich Wilhelm ließ durch seine Soldaten in Terpe gegenüber einem damals schon an der alten Handelsstraße, der so genannten Böhmerstraße, stehenden Wirtshaus, einen Brunnen graben und mit einer Pumpe versehen. 

 

 

Aber warum gerade Schwarze Pumpe? Die Legende hilft weiter:

Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges sollen marodierende Schweden auf ihrem Rückzug auch Bewohner dieser kleinen Ansiedlung an der Heer- und Handelsstraße zwischen Leipzig und Cottbus drangsaliert haben. Dieser  mehr als unerwünschten „Gäste“ reichlich überdrüssig, griff ein findiger Einwohner zu einer List. In der Nacht strich er die Wasserpumpe schwarz an, was während des Mittelalters als Zeichen der Pest galt. Die nach einem ausgedehnten Saufgelage erwachten Schweden verließen daraufhin fluchtartig die Ansiedlung und wurden nie wieder gesehen. Zur Erinnerung an dieses Ereignis gaben die Bewohner dem später an gleicher Stelle errichteten Gasthaus den Namen „Schwarze Pumpe“, welches wiederum der Siedlung den Namen „Schwarze Pumpe“ gab. 

1955 begann in der Heide von Schwarze Pumpe der Neuaufbau eines der größten Braunkohleveredlungsanlagen der Welt. Bis heute lebt die Region mit und von der Braunkohle. Das Bergbauunternehmen LEAG und die vielen Betriebe im Ortsteil sehen wir als Kooperationspartner und sichern uns das erreichte.